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5 TIPPS FÜR MEHR NACHHALTIGKEIT IM BACKOFFICE

In deinem persönlichen Alltag denkst du vermutlich schon häufiger darüber nach, wie und welcher Stelle du dein Leben nachhaltiger und umweltschonender gestalten kannst.
Reinigungsmittel mit Eco-Label, nachhaltiger verpackte Produkte oder wiederverwendbare Strohhalme sind sicher auch schon bei dir zuhause angekommen.
Aber hast du auch schon einmal darüber nachgedacht deinen Arbeitsplatz nachhaltig zu gestalten?
Wenn nicht, hab ich für dich 5 Tipps mitgebracht, wie du schon im Backoffice umweltfreundlicher oder auch ressourcenschonend arbeiten kannst.

  • LAMINIEREN UND WIEDERVERWENDEN
    Viele Unterlagen oder Druckvorlagen, die man normalerweise täglich neu ausdrucken und beschriften würde, können durch Laminieren wiederverwendbar gemacht werden
    so haben wir zum Beispiel ein Backoffice-Übergabe-Protokoll für Informationen zwischen deR PKA-Spätschicht und der PKA-Frühschicht. Diese Vorlage ist laminiert und wird abends mit einem abwaschbaren Folienstift beschrieben und kann dann von der nächsten PKA wieder abgewischt werden, wenn diese Ihre Infos erhalten und gelesen hat. Aber auch Wochenpläne, Pausenpläne oder kleine Quick-Infos fürs Team auf dem Flur, können so wiederverwendbar und nachhaltiger gestaltet werden.
    Einfach ein einziges Mal ausdrucken, laminieren und mit einem nicht-permanenten Folienstift immer wieder neu beschriften. Wer noch umweltfreundlicher agieren möchte, findet auf dem Markt sogar nachhaltige Laminierfolie.
  • EMAIL STATT PAPIERKRAM
    Stelle bei den Direktlieferanten auf einen digitalen Rechnungsversand um! Die meisten Firmen sind mittlerweile modern unterwegs und versenden Rechnungen nicht mehr per Post sondern ganz easy per Mail. Diese kann ganz einfach direkt im PDF-Format beschriftet und bearbeitet und dann direkt per Mail an deine Buchhaltung gesendet werden. Super easy, nachhaltig und sparsam zugleich! Hier sind kein Papier, keine Umschläge, Briefmarken und auch kein Postauto mehr nötig.
  • DIREKTBESTELLUNGEN MAL UMWELTFREUNDLICH
    Wie oft druckst du dir noch deine Bestellungen auf Papier aus, faxt diese an die Firma und schmeißt das Blatt dann weg? Dabei können Bestellungen auch direkt am PC per Mail oder sogar direkt per Msv3 versendet werden! Erkundige dich bei deinen Direktherstellern, ob zum Beispiel Msv3-Bestellungen möglich sind oder speichere deine Bestellung als PDF und sende diese dann per Mail an deinen Aussendienst. In den meisten Fällen, muss die Bestellübersicht gar nicht mehr gedruckt werden. Und wenn doch mal etwas ganz Retro per Fax rausgehen muss, dann sammle dieses Papier zur späteren Verwendung als Notizzettel oder um auf der Rückseite noch andere Ausdrucke zu Papier zu bringen.
  • AUCH MAL NEIN, DANKE ZU PLASTIK-AUFSTELLERN
    Leider ist es ja noch Gang und Gebe, dass Produkte in vorgepackten Einheiten in einem Hv-Aufsteller in die Apotheken „gedrückt“ werden. Häufig bekommt man dann eine Warenlieferung auch direkt mit 5 HV-Aufstellern geliefert, die man alle gar nicht benötigt. Und das Ganze am Besten dann auch noch aus Plastik. Ich habe hier sehr schnell das Gespräch mit meinen zuständigen Außendiensten gesucht und meinen Nachhaltigkeitsgedanken geteilt. Sprecht auf jeden Fall mit Euren Ansprechpartnern über dieses Thema und stimmt Euch für Eure Bestellungen ab! Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Sell-In-Druck durch die Firma sehr groß ist und sicher kennt Ihr auch die Bitten von Euren Außendiensten, doch wenigstens ein Display zu ordern. Ob ihr dieses tatsächlich benötigt, solltet Ihr immer vorab klären und auch offen klar stellen, dass z.b. nur 1 Display gesendet wird…und Ihr nicht am Ende mit 4en da steht…
    Auch Dekorationen, Plakate und diverse Extras, die Ihr tatsächlich überhaupt nicht verwenden könnt und vermutlich nur wegwerfen würdet, solltet Ihr direkt bei der Bestellung vermeiden. Wählt ganz gezielt die Materialien aus, die Ihr wirklich verwendet und / oder auch später wiederverwenden könnt.
  • LIEFERWEGE SPAREN & ÖKOLOGISCHEN FUßABTRITT REDUZIEREN
    Beim Bestellen könnt Ihr nicht nur darauf achten, nachhaltige Produkte zu ordern oder Bestellungen und Rechnungen digital zu bearbeiten, ihr könnt auch Lieferwege einsparen und dadurch effizienter und etwas nachhaltiger einkaufen. Sucht Euch zum Beispiel Firmen und Angebote, die mehrere Produkte eines Sortimentes führen und bei denen Ihr eine breitere Palette an Produkten gemeinsam bestellen könnt. Müsst Ihr tatsächlich Bandagen bei einer Firma und Pflaster bei einer Anderen bestellen? Oder gibt es einen Hersteller, der beides im Sortiment hat? Die Wahl des Lieferanten mit dem größeren Sortiment kann nicht nur Eure Bestellprozesse wesentlich erleichtern sonder spart auch einmal extra Verpackungsmaterial und Lieferweg. Checkt aber auch, ob Ihr statt mehrmals im Monat, nicht vielleicht nur 1x im Monat beim Lieferanten bestellt, Euch dann aber für eine etwas längere Zeit bevorratet um Lieferwege zu sparen. Natürlich solltet Ihr bei Bestellungen immer die wirtschaftlichste Entscheidung treffen, aber die ist sicher mit einem nachhaltigen Gedanken kombinierbar.

Es ist tatsächlich heutzutage gar nicht all zu schwer ein wenig mehr Nachhaltigkeit in den Berufsalltag zu bringen!
Schau dir deinen Alltag und deine Abläufe einmal genau an und überleg dir, wie du hier und da Papier sparen oder auch Müll vermeiden kannst.
Gehe auch ganz transparent und ehrlich in Gespräche mit deinen Geschäftspartnern und rege auch dort eine nachhaltige Denkweise an!

Je mehr wir hier auch in den Austausch mit Partnern gehen, umso schneller werden auch nachhaltigere Handlungsstrategien angeboten.

Hast du Tipps uns Beispiele für eine nachhaltige Arbeit im Backoffice?
Dann teile Sie gern in den Kommentaren!

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